Montag, 18. Dezember 2017

Rezension: "Hundert Minus einen Tag", Kim Leopold



Inhalt/Meinung

Ich habe nun schon einige Bücher von Kim Leopold gelesen und bin immer wieder überrascht, wie vielseitig sie doch ist. An „Hundert Minus einen Tag“ bin ich ganz ohne Erwartungen gegangen und habe mich ganz spontan drauf eingelassen. War das ein Weihnachtswunder?

Die Geschichte an sich fängt schon mal nicht so gut an, denn sofort gibt es eine echt miese Trennung! Als Leser ist man sofort im Geschehen drin, ohne große Vorrede oder sonst was, was davon ablenken könnte, dass Alina auf dem Bahnhof steht, sich einsam fühlt und jemanden kennenlernt. So startet eine wundervolle Weihnachtsnovelle, über die ich eigentlich gar nicht so viel verraten will. Da sie nicht allzu lang ist, könnte ich sonst etwas verraten und euch so den Spaß an der Geschichte nehmen.

Aber ein bisschen was kann ich sagen.^^
Auch wenn es eine Novelle ist und sie sich schnell liest, macht sie unglaublich viel Spaß! Es machte Spaß, mit Alina gemeinsam den Spaß an Weihnachten zu entdecken und zu sehen, wie sie und Cam aus einer blöden Situation das Beste machen. Weihnachten ist mehr als Tradition, ein Baum und Geschenke.

Alina denkt, dass ihr nun ein einsames Weihnachtsfest bevorsteht und stellt sich innerlich darauf ein, alleine in ihrem Zimmer Kakao zu trinken und Kekse zu essen. Was im ersten Moment traurig klingt, verschwindet im nächsten schon wieder, denn Cam sorgt dafür, dass Alina gar nicht dazu kommt, an die Trennung und ihren Ex-Freund zu denken. Sie hatten sich auseinandergelebt und wahrscheinlich war es wohl nur eine Frage der Zeit, dass einer von ihnen Schluss macht. Ich mochte Alina und ihre Art, die Dinge zu sehen. Sie ist offen für Neues, lässt sich auf kleine Abenteuer ein und wagt sich auch mal an etwas, dass im ersten Augenblick recht verrückt klingt. Natürlich hinterfragt sie auch mal, was sie tut, aber dennoch war sie mir einfach von Grund auf sympathisch.

Manchmal ist es einfach Schicksal, dass sich zwei Menschen treffen und so war es wohl auch Schicksal, dass Cam und Alina aufeinandertreffen. Cam, der eigentlich gerade zu seinen Eltern will und uneigentlich will er das vielleicht auch gar nicht. Es stört ihn nicht, noch länger in Deutschland zu bleiben. Es stört ihn nicht, Alina von ihren trüben Gedanken zu befreien und dieser Anziehung nachzugehen, die zwischen den beiden von Anfang an herrscht.

Natürlich haben beide irgendwie ihr Päckchen zu tragen. Cam hat Geheimnisse, die er nicht einfach jemandem erzählen will, den er gerade eben erst kennengelernt hat, auch wenn die Zeit mit Alina toll ist.
Alina weiß auch nicht so recht, was sie jetzt mit sich und ihrer Zeit anfangen soll.
Und dann ist da noch ein Traum, der plötzlich wieder zu Leben erwacht und alles durcheinander bringt …

Fazit

„Hundert Minus einen Tag“ ist eine zuckersüße winterliche Weihnachtsnovelle, die zum nachdenken anregt und auch ihre ernsten Seiten hat. Sie passt perfekt zu Zimtsternen und Glühwein, wenn es draußen schneit und innen schön warm ist. Sie macht Spaß, bringt ein bisschen Weihnachtsglück mit sich und endet leider viel zu schnell. ^^
Ich habe sie genossen und kann sie jedem Romantikliebhaber empfehlen. Und allen anderen auch.


* * *


https://www.amazon.de/Hundert-minus-einen-Tag-Leopold-ebook/dp/B01N8WVAZG/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1512321377&sr=1-1&keywords=hundert+minus+einen+tag


Klappentext

Glaubst du an Weihnachtswunder?

Kurz vor Weihnachten wird Alina von ihrem Freund abserviert und das, obwohl sie gerade in den Zug steigen wollte, um ihn zu besuchen. Am Bahnhof trifft sie auf Cameron, einen amerikanischen Austauschstudenten, der sich mit einem akkurat gefalteten Stofftaschentuch einen Weg in ihr Herz erschleicht. Er entführt sie in ein magisches Münster, voll mit Weihnachtsmärkten, gebrannten Mandeln und schiefen Popsongs, bis ihr das Leben plötzlich wieder leicht erscheint. Es könnte alles so perfekt sein, wenn da nicht dieses Geheimnis wäre, das Cameron mit sich herumträgt.


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