Dienstag, 2. Mai 2017

"Ausgerechnet Muse" Tag 2: Infos




Was sind eigentlich Musen?


Um euch den Inhalt des Buches ein bisschen näher zu bringen, machen wir einen kurzen Ausflug in die Thematik der Musen. Wir alle kennen den Begriff „Muse“ oder „von der Muse geküsst“. Sie bringen angeblich Inspiration. Aber woher kommt dieses Wissen?

»Eine Muse ist eine Person, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert. Oft finden sich Musen, vor allem Frauen, im Umfeld von Künstlern. Musen werden seit der Zeit der Griechischen Mythologie als göttliche oder genialische Inspirationsquelle für Künstler genannt (Musenkuss; von der Muse geküsst). Ursprung ist die antike Vorstellung, dass Ideen (das Denken) sich nicht von selbst entwickeln, sondern von Göttern (oder eben Musen) von außen eingegeben werden.« 
(Quelle: Wikipedia)


Musen sind also dazu da, unsere eigene Kreativität zu wecken. Etwas, dass in uns schlummert, aber von alleine einfach nicht herauskommt. Ob die Ideen sich nicht von selbst entwickeln, sei dahingestellt. Im Roman „Ausgerechnet Muse“ geht es eher darum, dass das, was vorhanden ist verstärkt wird und dieses Zusammenspiel ist wie Magie…

 „Parker hörte ungesungene Lieder, die nur darauf warteten, geboren zu werden. Liebeslieder. Abschiedslieder. Trauerlieder. Melodien, die das Leben feierten, fröhliche Töne. Geschichten, erzählt in Noten, Akkorden. Sonnenstrahlen in Moll. Schnee in Dur. Nie Gehörtes. Nie Dagewesenes.“
(Quelle: Carola Wolff, Ausgerechnet Muse, Fabulus Verlag2017)


Im Vergleich zur Antike hat sich das Bild der Musen stark geändert. Heutzutage könnte alles eine Muse sein. Der Vogel auf dem Dach gegenüber, der uns plötzlich eine Eingebung bringt. Ein Film, der unser Unterbewusstsein anregt. Oder ein gutes Gespräch bei Wein und Käse, welches die eigenen Gedanken erweitert und Mauern, die nur Schein waren, eingerissen werden. Die Ideen fließen und sprudeln. Inspiration durch Musen kann viele Gesichter haben und ich denke, dass viele von uns schon einmal einer Muse begegnet sind, ohne es wirklich zu wissen. ^^

„In der Neuzeit begann man, auch tatsächliche Personen als Musen zu bezeichnen – meist Freundinnen von Künstlern, vereinzelt auch Männer. Musen inspirieren durch ihren Charakter, ihre Ausstrahlung, ihre menschliche Zuwendung oder durch eine erotische Beziehung.“
(Quelle: Wikipedia)


Der Protagonisten Apollonia ist das alles zuwider. Sie will ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben leben und ich kann sie da sehr gut verstehen. Denn Carola Wolff schildet die Beziehung zwischen Muse und Künstler wie etwas, dass das eigene Leben aus den Fugen reißt.

„Die Beziehung zwischen Künstler und Muse hat immer Vorrang, man kann auch nicht dagegen angehen. Es schlägt ein wie der Blitz, und du kannst nichts dagegen machen. Du musst einfach deiner Bestimmung folgen.“
(Quelle: Carola Wolff, Ausgerechnet Muse, Fabulus Verlag2017)



Eine Muse zu sein erscheint mir nicht unbedingt als das Schlimmste im Leben, hat man doch die Möglichkeit interessante, kreative Menschen kennen zu lernen. Ob Apollonia das auch noch begreift, oder ob sie ihren Traum eines eigenen, selbstbestimmten Lebens umsetzt erfahrt ihr, wenn ihr „Ausgerechnet Muse“ lest. ^^

Morgen stelle ich euch die Autorin und ihre anderen Werke vor. Bleibt dabei, am Ende wartet ein tolles Gewinnspiel auf euch!

Liebe Grüße
Tilly 


Tag 1: Rezension







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