Montag, 12. Oktober 2020

"Elfenfrost", Tanja Rast


[Rezensionsexemplar]

Inhalt/Meinung

Mal wieder eine Geschichte von Tanja Rast. Ihr solltet langsam wissen, dass ich alle ihre Geschichten liebe und mich immer schon wahnsinnig freue, wenn ich zwischen ihren Worten abtauchen darf. Danke Tanja, dass du mir (und allen deinen anderen Leserinnen und Lesern) das ermöglichst.

Außerdem solltet ihr langsam wissen, dass Fantasy nicht unbedingt mein Fall ist, ich aber hin und wieder eine Ausnahme mache. Dazu gehören eben genau die Geschichten von Tanja. Denn hier weiß ich ganz genau, was auf mich zukommt und dass ist etwas, auf das ich mich immer verlassen kann. Bei Tanja Rast gibt es immer was fürs Herz, immer was zu lachen und zu weinen und am Ende wird alles gut. Und wenn dem nicht so ist, dann ist es einfach noch nicht vorbei! Wenn ich eine neue Story von ihr anfange, ist es immer wie nach Hause kommen und das liebe ich über alles.

Bei „Elfenfrost“ war das nicht anders! Hier dreht sich alles um einen Krieg zwischen Elfen und Zwerge und es sieht gar nicht gut aus für die Elfen. Zum Glück haben sie ihre Elementmagie und können sie die Zwerge zurückschlagen. Leider machen Elemente gerne mal was sie wollen und so landet das Element Eis in einem Elf und bindet sich durch Magie auch noch an einen anderen.
Das lustige an der ganzen Sache (und es war wirklich witzig) ist, dass die beiden sich auf den Tod nicht ausstehen können, die Magie des Eises aber dafür sorgt, dass da große Gefühle im Spiel sind. Plötzlich und nicht sicher, ob sie noch da sind, wenn das Eis weg ist.

Die Elfen in der Geschichte sind in unterschiedliche Stämme unterteilt, die sich untereinander alle nicht wirklich leiden können. Und auch wenn sie alle gemeinsam Seite an Seite kämpfen müssen, heißt das nicht, dass sie nicht dennoch ein bisschen gegen Mitglieder anderer Stämme hetzen können. So eine schöne Prügelei am Rande hat doch noch keinem geschadet, oder? Das ist übrigens auch der Grundkonflikt. Zwei Elfen aus unterschiedlichen Stämmen müssen zusammenarbeiten und da gibt es auch keine andere Option! Herrlich oder? :-D

Tanja Rast versteht es wie keine Andere, witzige und humorvolle Situationen für ihre Figuren entstehen zu lassen, die so locker wirken, als wären sie wirklich passiert. Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie sie das macht. Auch Tevou und Rasgar geht es da nicht anders. Sie müssen so einiges durchleben. Hassen sich, streiten sich, prügeln sich und sind dann plötzlich über beide Ohren ineinander verliebt. Ob das echt ist? Wer weiß das schon. Die beiden müssen sich durch ein Abenteuer kämpfen, dass sie so eigentlich gar nicht wollten, um alle Elfen zu retten. Damit hätten sie nie gerechnet!
Die Autorin schafft es hier mal wieder wunderbar, ihre Figuren in Situationen zu verfrachten, aus denen sie so schwer wieder herauskommen. Mir war wirklich manchmal nicht klar, wie sie das alles am Ende wieder gut hinbekommen will. Denn wenn Gefühle an Magie gebunden sind, sind sie dann echt?

Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, die beiden streitlustigen Elfen auf ihrem Weg zu begleiten. Die Welt, in der die zwei Leben ist fantastisch gewesen und ich hätte davon gerne mehr gesehen. Das ist doch immer das beste Zeichen, dass es geben kann, oder?

 

Fazit

„Elfenfrost“ ist eine wunderbare Geschichte über Liebe und deren Entstehung. Denn selbst wenn man glaubt, die Gefühle sind nicht echt, heißt das ja nicht, dass im Laufe der Zeit nichts entstehen kann, oder?

 

Klappentext

Die Hochköniginnen rufen zu den Waffen: Zwerge stürmen das Elfenland! Auch die Hüter der Elemente – jeweils zwei Seelengefährten, die gemeinsam mächtige Magie wirken können – folgen dem Ruf.

Elfen pflegen ihre Stammesfehden gründlich, und so kommt es im Heerlager immer wieder zu Reibereien. Auch zwischen dem verschlossenen Krieger Tevou und dem scharfzüngigen Rasgar. Doch als Rasgar im Kampf fällt, steht Tevous Leben mit einem Mal Kopf. Angeblich hat das Element Eis ihn und den anderen Krieger erwählt – doch wie soll das gehen, da Rasgar tot ist?

Pragmatisch suchen die Elfen nach einer Lösung: Am einfachsten wäre es, wenn Tevou ebenfalls stirbt, dann kann das Eis sich neue Träger wählen! Während sich die Mordanschläge auf ihn häufen, sieht Tevou nur einen möglichen Ausweg …

 

 

 

 

 

 

(Das Copyright von zitierten Texten, Bildern und Illustrationen liegt bei den Verlagen, Autoren und/oder den Illustrationen, die im Impressum erwähnt werden. Das Copyright der Rezensionen liegt bei mir. Zitate an anderen Stellen nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis.)

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