Montag, 13. Januar 2020

"Das Sternenmädchen - Die Nacht der Wünsche", Cat Lewis



[Rezensionsexemplar]



Inhalt/Meinung


„Sternenmädchen“ ist eine etwas andere Geschichte, ein etwas anderes Märchen, dass mir persönlich sehr ans Herz gegangen ist. Es hat viel Spaß gemacht, den Prinzen und das Sternenmädchen auf ihrem Weg zu begleiten, aber ich greife vor. Fangen wir doch mal beim Anfang an. Ich versuche, so wenig wie möglich zu spoilern, denn die Geschichte ist wirklich schön und lädt zum träumen ein. Deswegen bekommt ihr von mir zum Inhalt so wenig wie möglich zu lesen.

Wünsche hat ja bekanntlich jeder, aber manchmal muss man ganz genau hinhören, um sie auch zu verstehen. Wunsch ist nicht gleich Wunsch. Und Wünsche können auch ganz gewaltig schief gehen. Dafür, dass ein Wunsch am Ende in Erfüllung geht, muss man oftmals hart arbeiten. Das ist nicht immer einfach und ich denke, dass der Prinz und das Sternenmädchen ein Lied davon singen können. Die beiden haben auch Wünsche und arbeiten sehr hart, dass sie in Erfüllungen gehen, aber das ist nicht einfach. Der Prinz hat Verpflichtungen. Das Sternenmädchen weiß nicht, wo es hingehört. Und obwohl doch alles eigentlich recht klar sein wollte, ist die Zukunft der beiden eine ganze Weile kaum zu erkennen. Egal, was sie dafür tun. Am Ende dürfen sie nur nicht den Glauben verlieren.

Die Autorin hat ihr eine Geschichte mit liebenswerten Figuren erschaffen, die manchmal vom Weg abkommen, es aber irgendwie immer nur gut meinen. Sie denken viel an andere, bevor sie an sich selbst denken, bemühen sich doch aber sehr, immer wieder auf den richtigen Weg zurückzukommen, egal wie viele Steine ihnen vor die Füße geworfen wurden.
Der Weg der eigenen Wünsche ist nicht immer einfach. Der Prinz und das Sternenmädchen lernen während ihrer Reise, dass sie diesen Weg gar nicht alleine gehen müssen. Sie sind stark, auch wenn manchmal alles hoffnungslos erscheint. Zielstrebig, bis hin zur Starrsinnigkeit. Ich mochte beide sehr gerne, denn beide sind auf ihre eigene Art sehr einzigartig. Das Sternenmädchen will so viel mehr, lernt eine neue Welt kennen und liebt ohne etwas dafür zu verlangen. Sie ist gutherzig, auch wenn ihre eigene Reise schmerzhaft ist.
Der Prinz will viel mehr, als sein Vater ihm zugesteht, aber er traut sich nicht, nach den Sternen zu greifen. Immer, wenn er sich einen Schritt vorwagt, sorgt sein eigenes Leben dafür, dass er zwei zurücktreten muss. Sein Wunsch schwebt über ihm, aber der Glaube daran geht verloren.

Der Schreibstil der Geschichte ist durchweg bildhaft, einfach schön und sehr melodisch. Es gibt klare Aussagen und auch wenn der Stil sehr märchenhaft ist, wird nicht um den heißen Brei geredet. Die Autorin kommt immer schnell auf den Punkt und vermitteln und klaren, wunderschönen Worten, was sie dem Leser vermitteln will. Ich versank in der Geschichte und konnte erst aufhören, als die beiden ihre Reise beendet hatten.


Fazit


„Das Sternenmädchen“ ist eine Geschichte über Wünsche und dass man sich gut überlegen sollte, was man sich wann wünscht. Nichts fällt einem einfach so zu. Man muss für seine Wünsche auch arbeiten.
„Das Sternenmädchen“ ist die Geschichte einer Reise. Einer Reise zu sich selbst und einer Reise über die eigenen Grenzen hinaus. Während der Leser in wunderschönen, märchenhaften Worten versinkt, erwachen die Wünsche der Figuren zum Leben und hinterlassen am Ende ein Gefühl, wirklich dabei gewesen zu sein.
Klare Leseempfehlung meinerseits, wenn man sich an einem dunklen Sonntagnachmittag wegträumen möchte.



Klappentext


Von Anbeginn der Zeit lauschen die Sterne den Wünschen der Menschen und weisen ihnen den Weg. Doch die Menschen sind egoistisch geworden. Machthungrig und gierig.

Brendan hingegen sehnt sich einzig und allein nach Liebe und Akzeptanz. In der Nacht des Sternenfestes gelingt es dem Prinzen, dass sein Herzenswunsch erhört und ein Sternenmädchen auf die Erde entsandt wird. Vom ersten Augenblick an fühlen die beiden eine geradezu magische Verbundenheit. Doch ihr Glauben an die Liebe und an sich selbst wird auf eine harte Probe gestellt.








(Das Copyright von zitierten Texten, Bildern und Illustrationen liegt bei den Verlagen, Autoren und/oder den Illustrationen, die im Impressum erwähnt werden. Das Copyright der Rezensionen liegt bei mir. Zitate an anderen Stellen nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis.)

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