Montag, 21. Juni 2021

"Die Farm", Tom Abrahams

 


 

Inhalt/Meinung

Die „Traveler-Reihe“ von Tom Abrahams ist eine Reihe, die schon lange lesen wollte und endlich bin ich dazu gekommen. Den Start macht „Die Farm“ und ich bin wirklich lange genug um diese Reihe herumgeschlichen. Die wird jetzt in einem Rutsch weggelesen.

Wo wir gerade im Rutschen sind. Genauso liest sich „Die Farm“ auch. Das gesamte Buch hat ca 230 Seiten und die sind so wahnsinnig schnell gelesen, dass ich das Ende fast nicht kommen sah. Es geht Schlag auf Schlag und zack, ist alles vorbei. Wirklich echt irre.

Die Grundstory ist schnell erzählt. Auf der Welt wütet ein Pest-Bakterium, dass schnell mutiert und medikamentenresistent ist. Ein schwindend geringer Prozentsatz der Menschheit ist immun, leider findet die Wissenschaftler nicht heraus, warum. Es dauert nur wenige Wochen, bis die gesamte Menschheit am Ende ist.
Die Geschichte ist in die Zeit um den Niedergang und 5 Jahre später aufgeteilt. Wir erfahren in Rückblicken von Battles Leben, wie alles vonstatten ging, als das Pest-Bakterium seine Heimatstadt erreichte und wie das Leben 5 Jahre später ist. Die Welt hat sich komplett geändert, es gibt keine Regierung und ein krimineller Zusammenschluss namens „Das Kartell“ regiert weite Teile von u.a. Texas. Es wird erst geschossen, dann werden Fragen gestellt. Gerade die Rückblicke, die immer wieder eingestreut sind, zeigen sehr anschaulich, was auf der Welt passiert und wie Battle zu dem wird, der er ist. Und wie er fünf Jahre auf seinem Land mitten im Nichts unentdeckt bleiben konnte.

Wir begleiten Marcus Battle in seinem Kampf ums Überleben. Ich mochte ihn tatsächlich direkt von Anfang an, denn obwohl er jemand zu sein scheint, der alles kann und an alles denkt und auf alles vorbereitet ist, ist er nicht abgehoben. Alles was er tut und was er kann, ist erklärbar. Nichts passiert einfach so, weil es gerade so schön passt. Er bekommt genauso eins auf die Nase, wie andere und es geht ihm genauso Bescheiden, wie den anderen. Das fand ich wirklich klasse. Er hat strickte Regeln für sein eigenes Überleben aufgestellt und befolgt diese seid 5 Jahren. Solange, bis plötzlich Lola für seiner Tür auftaucht und er einfach nicht Nein sagen kann, als sie um Hilfe bittet. Schnell hat er ziemlich viel Ärger am Hals, den er eigentlich nie haben wollte. Battle entwickelts ich vom kauzigen Einsiedler zu einem Mann, der einer verzweifelten Frau Hilfe leistet und das hat mir wirklich gut gefallen. Er tut das, was er schließlich tut nicht, weil er einfach nur auf die Handlung reagiert, sondern weil er es wirklich tun will.

Auch die anderen Figuren waren gut, wenn auch manchmal etwas seltsam. Vielleicht lag das an der Übersetzung, das kann ich nicht beurteilen. Aber alle Figuren verhalten sich postapokalyptisch. Der Stärkere regiert die Welt und alle anderen haben sich unterzuordnen. Es gibt eine klare Struktur im Kartell, das auch durch einige Kapitel beleuchtet wird. Sie sind etwas zu sehr von sich überzeugt und ich bin hier wirklich gespannt, was ich in den nächsten Bänden noch über das Kartell erfahren werde.

Das Ende ist… sorry… einfach nur fies. Cliffhanger vom Feinsten. Wie ich es hasse. ^^

 

Fazit

„Die Farm“ macht auf wenigen Seiten viel her. Die Story ist echt schnell durchgelesen, der Schreibstil zog mich nur so in die Geschichte. Die Handlung ist spannend, es geht Schlag auf Schlag, sodass man als Leser kaum zur Ruhe kommt. Toller Auftakt einer interessanten Reihe, ich bin wirklich gespannt, ob mich auch hier wieder „Der Fluch des zweiten Teils“ einholt und alles ruiniert wird.
Aber Band 1 kann ich ohne Weitere Bedenken jedem Fan dieses Genres empfehlen!

 

Klappentext

Er dachte, er wäre vorbereitet. Er dachte, seine Familie wäre sicher. Er hatte sich geirrt.

Fünf Jahre, nachdem eine Lungenpest zwei Drittel der Weltbevölkerung auslöschte, lebt Armeeveteran Marcus Battle zurückgezogen und isoliert, allein mit seinen Waffen, seinen Essensvorräten und den Gräbern seiner Frau und seines Kindes.

Ohne zu ahnen, welches Chaos in der Welt ausserhalb seiner Ranch im Herzen von Texas herrscht, lebt Marcus ein spartanisches Leben. Wer ungefragt sein Land betritt, wird erschossen.

Doch dann sucht eine verzweifelte, von marodierenden Horden gejagte Frau bei ihm Zuflucht, und Marcus muss eine Entscheidung fällen:

Soll er sie den Mördern überlassen, um sich nicht selbst zu gefährden, oder soll er ihr helfen und dafür sein schützendes Heim verlassen?

 

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(Das Copyright von zitierten Texten, Bildern und Illustrationen liegt bei den Verlagen, Autoren und/oder den Illustrationen, die im Impressum erwähnt werden. Das Copyright der Rezensionen liegt bei mir. Zitate an anderen Stellen nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis.)

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