Mittwoch, 23. August 2017

#stonebooksinside Tag 3 "Ruf der Instinkte (Savage 1)"



Und da wären wir auch schon wieder bei Tag 3. Bei so tollen Geschichten verfliegt die Zeit superschnell, oder?


* * *

Heute stelle ich euch "Ruf der Instinkte" vor. Eine Reihe, in der es um Jackson, Love und den allgemeinen Wahnsinn in der Vampirwelt geht. 

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Jackson ahnt nicht, worauf er sich einlässt, als er in New York die Aufgabe übernimmt, eine Tochter aus der vampirischen Oberschicht zu bewachen.
Lavinia – kurz Love – ist zickig, flippig und so gar nicht mit einem Hüter einverstanden.
Nachdem sie sein Vertrauen gewonnen hat, hintergeht Love ihn – und offenbart dabei unabsichtlich ihr größtes Geheimnis. Jackson beschließt, sie gehen zu lassen und taucht unter.
Ihre gemeinsame Geschichte hat damit jedoch erst begonnen …

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Und? Hat es euch gefallen? Dann hab ich hier für euch etwas! Eine Szene aus Band 1: 



In diesem Augenblick finden die suchenden Augen der anderen Frau – Silvana – sie. Entschlossen bahnt sie sich ihren Weg zu Love. Jackson folgt ihr, doch auf halber Strecke hält sie ihn zurück.
„Warte bitte hier“, weist auch Love Charlie an und macht sich ebenfalls auf den Weg. Mit hoch erhobenem Kopf und wiegenden Hüften stolziert sie auf die wunderschöne Vampirin zu. Auf Höhe des Couchtisches treffen sie aufeinander.
Silvana misst Love mit einem missbilligenden Blick. Dann zaubert sie ein freundliches Lächeln auf ihre Lippen. „Bonsoir. Du musst du die Amerikanerin sein, von der ich so viel höre. Ich bin Silvana, Jacksons Freundin.“
Ihr Blick spiegelt die pure Herausforderung wider, als sie ihr zur Begrüßung die Hand reicht.
Auch Love zwingt ein Lächeln auf ihre Lippen und ergreift die Hand.
„Richtig, ich bin Love. Freut mich. Silvana, ja? Jacks hat dich nie erwähnt“, erwidert sie die Begrüßung mit zuckersüßer Stimme.
Das Lächeln der schwarzhaarigen Vampirin gefriert. Dann umschließt sie Loves Hand fester und zieht sie mit einem bestimmenden Ruck in ihre Richtung.
Da es unerwartet kam, stolpert Love einen Schritt nach vorn und steht nun ganz nah bei ihr.
„Jackson und ich haben seit 14 Jahren etwas miteinander. Ich weiß Dinge über ihn, die du dir nicht mal vorstellen kannst, Kleines“, zischt sie, plötzlich gar nicht mehr so freundlich. Bevor Love darauf etwas erwidern kann, spricht sie weiter.
„Er hatte zwischendurch viele wie dich. Nette kleine, unbedarfte Püppchen. Du hast keine Ahnung von seinen Bedürfnissen, ich schon. Und genau das wird ihm bald klar werden. Also denk nicht einmal daran, dich in diesem Haus und seinem Leben weiter einzurichten. Du wirst bald Geschichte sein, kleines Mädchen.“
Wut steigt in Love auf. So eine Bitch! Möglichst unauffällig entreißt sie Silvana ihre Hand und reckt stolz ihr Kinn.
„14 Jahre und er bekennt sich immer noch nicht zu dir? Für mich wäre das ja ein Warnsignal. Ist es anscheinend auch, sonst hättest du es nicht nötig, hier auf Hirschkuh zu machen. Es hat mich gefreut, deine Bekanntschaft zu machen, Silvana“, erwidert sie so ruhig wie möglich.
Ihr Lächeln fühlt sich inzwischen verkrampft und falsch an, aber sie hält es tapfer aufrecht, solange die andere ihr wütend in die Augen starrt.
Dann, ohne ein weiteres Wort, stürmt sie an Love vorbei, rempelt sie an und stolziert zur Vordertür des Hauses. Jackson hastet auf sie zu.
„Alles okay bei dir?“ Als sie nickt, beeilt er sich, weiter zu kommen, und folgt Silvana zur Tür hinaus. Idiot.
Etwas unschlüssig beginnt sie, ihre Hände zu kneten.
Überall stehen kleine Grüppchen von Gästen herum, die sich angeregt unterhalten. Offenbar hat niemand wirklich Notiz von ihrem Zusammenstoß genommen. Auch Charlie ist abgetaucht und in diesem Moment fühlt sie sich zum ersten Mal an diesem Abend wirklich allein.
„Das war … beeindruckend.“
Die warme, dunkle Stimme lässt ihr einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen. Etwas irritiert blickt sie auf das Glas Sekt, das vor ihrer Nase schwebt.
Die Hand, die es hält, gehört einem großen, breitschultrigen Kerl. Seine haselnussbraunen Augen strahlen Ruhe und Güte aus. Auch er steckt, wie alle Männer hier, in einem Anzug, der ihm unglaublich gut steht. Sein ebenfalls braunes Haar ist etwas kürzer als Jacksons und wird ergänzt durch einen ziemlich sexy Dreitagebart.
„Ich fand es eher gruselig“, antwortet sie einen Augenblick zu spät und greift nach dem Glas.
„Vielen Dank.“
Sie kann die Augen kaum von dem fremden Vampir nehmen, der ihr nun ein warmes Lächeln zeigt.
„Das sind Jacksons Entscheidungen oft. Er kann ein ziemlicher Idiot sein. Und er hat keine Ahnung von schönen Frauen.“
Ein erneuter Schauer durchläuft ihren Körper. Seine Stimme ist wahnsinnig angenehm und hat einen dunklen Ton, dem sie den ganzen Abend lauschen könnte. Love legt den Kopf leicht schief.
„Sie beleidigen noch vor der Vorstellung das Geburtstagskind und das so entspannt, als wäre es Ihnen völlig egal, ob Sie jemand hören kann. Sie müssen der beste Freund sein, von dem mir erzählt wurde.“
Der Vampir lacht leise. In seinen Augen blitzt es anerkennend auf, als er ihr die Hand reicht.
„Ich befürchte, das ist wahr. Ich bin Bruce. Enchanté, Madame.“


* * *

Was sagt ihr? Immer noch gut? Wisst ihr, ich hab wirklich alles gegeben. Es war schwer, Love und Jackson zu überreden, mehr von sich preiszugeben, aber .... ich habe es geschafft! Hier! Exklusiv für euch! Eine noch unveröffentlichte Szene aus Savage 2! Ich sags euch, der WAHNSINN! 



Sie hätte ihn nicht einladen sollen. Es hat sie überrascht, ihn zu sehen und irgendwie hat sie auch gewollt, dass er noch ein bisschen bleibt. Aber es ist ein Fehler gewesen. Seine Nähe hat viel zu viel von dem ausgelöst, von dem sie geglaubt hatte, dass es hinter ihr liegt.
Schniefend fährt sie sich mit dem Handrücken über die Augen und starrt anschließend vor sich hin. Ihre Hand legt sie zurück an ihren flachen Bauch, wie so oft in den wenigen cleanen Momenten.
Der harte Boden ist kühl und ihre Füße inzwischen eiskalt, aber es ist ihr egal. Erst als sie im Halbdunkeln eine Bewegung wahrnimmt, wird sie aufmerksam. Ein heller Schatten huscht an ihr vorbei. Love rührt sich nicht. Ein kleiner Kopf schiebt sich am Ende der Couch um die Ecke und starrt sie an. Dann, ganz langsam, taucht eine Pfote auf. Fast in Zeitlupe setzt Salem sie auf dem Boden auf und streckt seinen Kopf neugierig nach vorn. Zentimeter für Zentimeter arbeitet er sich hinter der Couch hervor und streift schließlich dicht daran entlang. Als er den Schutz des Möbelstücks verlassen müsste, um die letzten Meter zu ihr zu überwinden, hält er wieder inne und setzt sich. Wieder steigen Love Tränen in die Augen, als sie ihren schneeweißen Kater ansieht.
„Tut mir leid, dass ich dich dagelassen habe“, bringt sie mit erstickter Stimme hervor und schnieft noch mehr. „Aber ich konnte nicht mehr dableiben.“
Der Kater reckt den Kopf wieder nach vorn und schließlich erhebt er sich, um ein paar vorsichtige Schritte auf sie zuzumachen. Love blinzelt die Tränen weg und schiebt vorsichtig eine Hand in seine Richtung. Als sie sich bewegt, hält er sofort wieder inne und duckt sich. Erst als ihre Hand wieder still daliegt, schleicht er weiter und beschnuppert sie. Neugierig nimmt er auch ihren Arm in Augenschein und schnuppert sich daran entlang, bis zu ihrem Gesicht.
„Ich hab dich lieb, mein Kleiner“, spricht sie leise mit ihm. Salem schnuppert an ihrer Wange, dann beginnt er plötzlich zu schnurren und reibt seinen Kopf an ihrem Kinn. Mit einem leisen glucksen streicht Love über seinen weichen Rücken und zieht ihn an sich, als sie sich nun doch aufsetzt. Noch immer schnurrend macht Salem es sich in ihrem Arm gemütlich und genießt die Streicheleinheiten, die sie ihm zukommen lässt.
Den ganzen Abend über hat er sich auf dem hohen Schrank im Schlafzimmer versteckt, weil die Wohnung voll von lauten Menschen gewesen ist. Umso glücklicher ist sie, dass er sich ihr jetzt endlich wieder genähert hat. Sein lautes Schnurren wirkt beruhigend auf sie und irgendwann versiegen auch die Tränen.
„Du und ich … wir machen uns hier ein schönes Leben“, verspricht sie dem Fellknäuel und rappelt sich mit dem Kater im Arm vom Boden auf. Es ist spät. Zeit, ins Bett zu gehen.

* * *



QUIZ:
Wer bist du? Vampir, Werwolf oder Schisser?


Frage2: Wenn du dich entscheiden müsstest, was würdest du sein wollen?

a)
Werwolf
b)
Vampir
c)
Bist du auf den Kopf gefallen? Natürlich keins von beiden!




(Die Antwort der Frage wird für das Gewinnspiel wichtig. Es schadet also nicht, mitzumachen und sich den Buchstaben zu merken.^^)



* * *

So what, das wars schon wieder. Wie hat euch der Ausflug zu Jackson und Love gefallen?

Lasst euch nicht beißen!
Tilly










(Das Copyright von Text, Bildern und Illustrationen liegt bei den Verlagen, Autoren und/oder den Illustrationen, die im Impressum erwähnt werden.)

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    O.K. wenn schon denn schon..bitte b) Vampire.....ein paar spitze Eckzähne, dann und wann werden mich schon nicht verunstalten....gell..

    LG..Karn..

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  2. Ich habe bereits Haare auf den Zähnen, die muss ich nicht noch auf dem ganzen Körper haben. Gibt dann ja auch immer so viel zu rasieren. Also lieber Vampir. Abgesehen davon bin ich konsequent. Wenn ich mich in der vorigen Frage schon habe beißen lassen, werde ich jetzt keinen Rückzieher machen ;)

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